Verhaltenstherapie

Was ist Verhaltenstherapie?


Die Kognitive Verhaltenstherapie sieht den Menschen ganzheitlich und ist wissenschaftlich fundiert. Gemäß eines biopsychosozialen Modells wird hierbei angenommen, dass nicht nur Verhaltensmuster, sondern auch Gedanken, Gefühle und körperliche Vorgänge durch Erfahrungen gezeichnet sind, die im Laufe des Lebens im sozialen Umfeld gemacht werden.




Ihre Mitarbeit ist ein wesentliches Element. Sie können ergänzende Aufgaben erhalten, die Sie eigenverantwortlich üben. So können Sie neue Erfahrungen sammeln, um Veränderungen zu ermöglichen.


Die Psychotherapie ist zu Ende, wenn das Psychotherapieziel erreicht bzw. weitere Ziele nicht erreicht werden können. Langfristig sollten Sie zu Ihrem eigenen Experten werden: Wissen, wie ein Problem entsteht, was es aufrecht erhält und wie damit umgegangen werden kann. Die Verhaltenstherapie versteht sich als eine Art "Hilfe zur Selbsthilfe", um die gewünschten Änderungen auch im Alltag selbst umsetzen zu können.


Wichtige Voraussetzung für eine Psychotherapie ist Ihr Wunsch, etwas zu verändern, und Ihre Bereitschaft, sich mit Unterstützung mit Ihren Gefühlen und Ihrem Erleben zu beschäftigen.





















„Ich wünsche mir die Gelassenheit, Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Friedrich Oetinger (1702-1792) 




Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren im Gesundheitsbereich für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen. Die Ausübung von Psychotherapie ist seit 1991 gesetzlich geregelt (Psychotherapiegesetz, BGBl 1990/361). Psychotherapeutinnen bzw. Psychotherapeuten unterliegen einer gesetzlich verankerten Verschwiegenheitspflicht.

(Quellen: Bundesministerium für Gesundheit „Wenn die Seele Hilfe braucht"; Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie)






 

© 2019 Jasmine Oipaa, Praxis für Psychotherapie